Mit den Tags ‘Emeryville’ versehene Einträge
Von Nico
Morgens in Köln mit Lufthansa los und am gleichen Tag abends in San Francisco mit Air Canada da. Es ist wirklich perfekt gelaufen, sogar das Essen an Bord war super lecker: z.B. Pesto-Nudelsalat und Karamelleiscreme. Nur bei unserem Zwischenstopp in Calgary mussten wir uns etwas beeilen. Die USA und Kanada haben wohl ein Abkommen, dass man schon auf kanadischem Boden die Visa-Formalitäten erledigen kann/muss. Unsere Maschine aus London hatte etwa eine halbe Stunde Verspätung, sodass wir in Calgary nicht mal aufs Klo konnten…Aber alle waren sehr freundlich und haben uns so schnell wie möglich durch den ganzen Prozess geleitet. Wir haben es noch in die Maschine nach San Francisco geschafft, im Gegensatz zu einem anderen Passagier, der wohl zu spät am Check-In ankam.

Anita und ich am Emery Cove Yacht Harbor, dahinter die Bay
Am Abend der Ankunft bei meiner Mom&Bob in Emeryville gab es erst mal ein Curry à la Riksheim (Familienname von Bob), das schmeckte himmlich und tat nach der langen Reise einfach nur gut. Danach fielen uns recht bald die Augen zu, zum Glück war das Bettchen schon gemacht
Es ist also perfekt, wenn man abends ankommt. Dann nämlich kann man am nächsten Tag mega entspannt und überfit um 6:30 Uhr aufstehen und den Tag begrüßen. Oder einfach noch ein bisschen im Bett rumlümmeln…

Dehnübungen bei schönstem Wetter
Allerdings ist das Wetter einfach zu geil, das Frühstück mit frischen Früchten zu verlockend und die Joggingstrecke zu schön, als dass man nicht doch bald aufstehen sollte. Das erste Mal joggen nach 3 Monaten der Abstinenz war echt hart, gleichzeitig aber auch total schön. Endlich wieder die traumhafte Gegend rund um den Emery Cove Yacht Harbor sehen, den Blick auf das vernebelte San Francisco auf der anderen Seite der Bay werfen und den hier und dort vorbeizischenden Squirrels nachgucken.

Weißer Reiher auf dem Weg zum Emery Cove Yacht Harbor
Und sogar ein weißer Reiher war dabei!
So kann der Urlaub, der ja nur bedingt einer ist, anfangen. Nächsten Montag geht dann das Sommerstudium an der UC Berkeley los!
Das nächste Mal meldet sich Anita mit ihren Erfahrungen mit dem komplizierten Kurssystem an der UC Berkeley. Um immer up-to-date zu bleiben könnt ihr am besten unseren RSS-Feed abonnieren.
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In Anlehnung an unser Apple-Referat vor ein paar Wochen. Hier nun Bilder aus einem „richtigen“ Apple-Store, especially for Daniel

In front of the store

Inside the store

In Hintergrund das Airbook

Crowded store
Der Store war wirklich unglaublich voll und überall waren Mitarbeiter dabei den DAUs die hippen Teile zu erklären, damit diese dann dort mit Mac:Word im hippen Straßencafé arbeiten können
*Neid-Mode off*
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Anita vor einer Bougainvillae im Innenhof
Wir haben so was von Glück mit unserem Appartment. Was heißt hier eigentlich Appartment. Es ist ist ein Künstler Loft von der Freundin von Nico’s Mum. Immer wenn ich die Treppe zu unserem Loft raufgehe, fühle ich mich als wäre ich grade in der Serie Melrose Place. Erinnert ihr euch an die? Nur der Pool in der Mitte fehlt. Sonst ist der Platz genauso und man fühlt sich als würde man hier schon ewig leben. Irgendwie alles wie in einem Traum. Die Wohnung ist offen und hell und man schaut jeden Tag auf einen blauen Himmel, wenn man aus dem Fenster guckt. Im Innenhof gibt’s wunderschöne lila Blumen.

Der Yachthafen Emery Cove
Vom Appartment sind es 20 Minuten Joggingweg zum Hafen, wo wahnsinnig viel Yachten stehen. Ich bin mittlerweile schon zweimal dahin gejockt. Das ist die schönste und sonnigste Joggingstrecke, die ich je entlang gejockt bin und ich werde sie noch öfters nutzen.

Wir 2 vor der Bay
Man läuft direkt parallel an der Skyline von Oakland and San Francisco vorbei. Ein unglaublicher Ausblick…Emeryville ist glaube ich the best place to be.
Sonnenuntergangsbilder:

Sun in her hand

Heart in the sun
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Wegen hoher Nachfrage hier nun ein paar weitere Bilder vom Community Garden meiner Mum und der näheren Umgebung von unserem Appartment: Enjoy!

Pflanze im Community Garden

Gelbe Blumen am Straßenrand

Lila Büsche an Häuserwand

Anita vor riesigen Agaven
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Meine Mom in ihrem Beet
Oakland liegt südöstlich von Emeryville, dem Ort, in dem Mom ‘n’ Bob wohnen. Zu Fuß sind es nur wenige Minuten und man ist in Oakland. Dort liegt auch der Community Garden, ca. 20 kleine Beete, jedes gehört einem anderen Hobbygärtner. Auch meine Mom hat dort ein Beet mit 3 verschiedenen Sorten Tomaten, einigen Erdbeer-Sträuchern, Zucchini und Sonnenblumen. Himbeeren wachsen dort für alle. Es gibt dort neben den Beeten auch eine Kompostanlage und eine Art Newsboard, mit einem kleinen Vorhängeschloss gesichert, damit die Kids aus der Nachbarschaft nicht drangehen.
Zwar bringt so ein Community Garden viel Arbeit mit sich, aber er ist für viele eine Möglichkeit eigenes Gemüse und Obst selbst anzubauen und sich untereinander auszutauschen. Die Jahresgebühr ist sehr gering und das Projekt, welches es nun schon über 15 Jahre gibt, wird von der Stadt Oakland unterstützt. Das Interesse in der Nachbarschaft bleibt dabei natürlich nicht aus und so dürfen auch die Kinder aus der unmittelbaren Umgebung ab und an beim Gießen und Pflücken helfen.
Die Ermordeten von Oakland

Etwa 80 Kreuze für die Ermordeten von Oakland
Auf dem Rückweg vom Garden zum Appartment nach Emeryville kamen wir gestern an einer Kirche, von denen es hier sehr viele, meist primitive, gibt, vorbei. Davor waren dutzende Kreuze aufgestellt. Jedes einzelne Kreuz steht für einen seit Jahresbeginn in Oakland ermordeten Einwohner. Neben dem Vornamen und Todestag ist auch das Alter daraufgeschrieben. Es ist zu bemerken, dass leider alle Altersgruppen dort vertreten waren.

LeBaron vor der Kirche
Als wir da so zu dritt standen, gerieten wir mit LeBaron und seiner Mutter Clara ins Gespräch über Oakland und die aufgestellten Kreuze. Er erzählte uns, dass er mit seinen Kindern in einem gefährlichen Teil von Oakland wohne und dort schon Zeuge von tödlichen Schießereien geworden war. Oft waren die Opfer auch durch die Hand von Cops ums Leben gekommen. LeBaron schilderte: „They [the cops, Anm. Anico] don’t want you to come back!“ Weiterhin sagte er, dass die Cops hier völlig überfordert und eingeschüchtert seien und daher so brachial reagieren würden. „Here they [the criminals, Anm. Anico] don’t respect the police – well, I do!“ Alles wäre noch schlimmer geworden, seit es keine Youth Programmes mehr geben würde. Im letzten Jahr wären es etwas mehr als Hundert Kreuze gewesen, dieses Jahr sind es schon jetzt im August über 80!
Wir standen dort insgesamt etwa eine Viertelstunde zu fünft und haben uns über Oakland, Deutschland und das Leben von LeBaron unterhalten. Kurz bevor die beiden in den Bus gestiegen sind, habe ich noch ein Foto von LeBaron gemacht. Hoffentlich bleiben die beiden und ihre Familie in East Oakland noch lange unversehrt.

Nico vor Mom's Porsche 944
Liebe Grüße
Anico
PS: gestern bin ich das erste Mal in den USA Auto gefahren und das erste Mal in einem Porsche (selber gefahren): meine Mom hat nämlich einen!:)
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An der MacArthur BART Station
Gestern waren wir direkt mal in San Francisco Downtown: mit all seinen monumentalen großen Gebäuden (City Hall, Four Seasons Hotel, Westfield Shopping Mall), dem bunten Treiben und auch mit den Obdachlosen und Alkoholabhängigen. Aber letzteres kann nicht über die Schönheit dieser Stadt hinwegtäuschen. SF mischt den American Style of Life mit einer guten Portion Liberalität – und die Wahlkampfstände, seien sie noch so klein, finden sich an einigen Ecken der Stadt: hauptsächlich für Obama.

"Quiet please"
Gestern hat es nur für die Market Street gereicht, uns hat es doch dort ziemlich schnell ins Westfield gezogen. Nach Caramel Latte, einem Einkauf bei Victoria’s Secret und den besten „abgepackten“ Sushis ging es dann gegen 18 Uhr wieder mit BART (Bay Area Rapid Transportation) und EmeryGoRound (Umsonstbus in Emeryville) zurück zu Mom ‘n’ Bob.
Abends gab es dann noch Curry à la Robert Riksheim - einfach nur vorzüglich! (Rezept gibt es bestimmt bald als Bild hier im Beitrag…).

Looking forward to go to Bethel Island
Heute geht’s mit Bobs Bierclub nach Bethel Island, versorgt werden wir duch Backforty Texas BBQ Restaurants: Uns läuft jetzt schon das Wasser im Mund zusammen!
Viele liebe Grüße
Anico
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Anita nach ca. 10 Stunden Flug
California has us! Ja, nach etwa 15 Stunden Flug mit Umsteigen in Charlotte (North Carolina) haben wir die BayArea erreicht und im Vorort Emeryville nach einem leckeren Spaghetti-Essen friedlich eingeschlafen. Um 7 Uhr morgens war es dann aber auch genug damit – vorerst!
So einige Fauxpas im Umgang mit Alltagsgegenständen (verschütten, fallen lassen) sind nicht ausgeschlossen – but blame it on the jetlag!
Jetzt gleich geht es los nach San Francisco, das Wetter ist EinsA und wir haben gut gefrühstückt!
Weitere Bilder gibt es schon sehr bald!
Grüße nach Deutschland
Anico
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