Anico to U.S.’s Weblog

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Berkeley, I miss you

17. August 2009 · Kommentar schreiben

Von Anita

Das Wochenende  ist  vorbei und morgen ist der erste Tag, an dem es nicht heißt „Bancroft/Telegraph – UC Berkeley“. Es war eine unglaublich schöne Zeit. Ich hab so viele nette Leute kennengelernt, die Professoren und die Kurse waren großartig und neben dem Lernen hab ich auch das Studentenleben in vollen Zügen genossen.  Wenn ein Traum war wird und er noch schöner ist als man es sich je erträumt hat, dann berührt einen das so sehr, dass man keine Worte dafür finden kann. Mit diesem Eintrag möchte ich einfach einmal allen danken, die mich unterstützt haben, dass dieser Traum war werden konnte. Meine Mum und mein Dad und mein Bruderherz, die mich auf jede erdenkliche Weise unterstützt haben.

Herzlichen Dank Ed und Turid, die liebsten Großeltern auf Erden, die uns für die ganze Zeit bei sich, in ihrem schönen Haus in Lafayette aufgenommen haben. Wir hatten, im Gegensatz zu den in Berkeley wohnenden Studenten, immer richtig heißes Wetter und blauen Himmel.  Und Dank Turids hervorragendem Dinner wurden wir von dem schrecklichen I-House-Essen, dem sich die meisten internationalen Studenten unterziehen mussten, verschont. Ich hatte schon nach einem mal da Essen wirklich genug! Bei Turid gab es immer herausragend leckeres Essen und das will was heißen, bei einem Mäkelfritzen wie mir. Und nicht zu vergessen, unsere ausgiebigen Unterhaltungen über Gott und die Welt und unsere DVD-Abende. Ich hab nun einen neuen Lieblingsfilm: „Anne of Green Gables„.

Vielen Dank Bob und Irene, ihr habt auch so viel zu unserem Traum beigetragen! Irene und ich waren jeden Montag beim „Zumba“ tanzen. Das tat voll gut, nach einem „Lerntag“ an der UC-Berkeley hat das sehr zur Entspannung beigetragen. Und Bob hat mit seinen Chefkochessen (eine Sünde, dass du kein Restaurant hast, sondern Steuerbeater bist) für neue Energieschübe gesorgt.

Danke an alle, die mich ermutigt haben, diesen Traum zu leben!

Und ich danke den neuen Freunden Kathryn, Nina, Timo, Christian, Marion, Veronica, Joseph, Aaron die ich hier gefunden habe, die dieses schöne Erlebnis abgerundet haben.

Ich vermiss das alles jetzt schon total. Obwohl ich weiß, dass es mir für immer bleibt! Und Danke auch den Menschen, die mir bewußt machen, wie schön es sein wird wenn ich wieder zurück in Deutschland bin.

Schön ist, dass wir noch zwei Wochen Freizeit hier haben. Nach einem erholsamen Wochenende geht’s morgen erst mal ab ins Napa Valley…

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Mit einem lachenden…

14. August 2009 · Kommentar schreiben

Von Nico

Ja, heute war der letzte richtige Berkeley-Tag…und wir beide hatten unsere Final Exams. Morgens um 10 war ich dran, Anita dann nachmittags um 16 Uhr. Und irgendwie ist man einerseits erleichtert, auch diese Herausforderung gemeistert zu haben, andererseits ist es echt schade, dass es nun schon vorbei ist.

So gerade hatte man das Gefühl, trotz teurer Summer Session-Gebühren, fast schon ein echter Berkeley-Student mit Vollstipendium und allem drum und dran zu sein. Gerade hatte ich mich an den Rhythmus jede Woche gewöhnt, zwei mal (!) Badminton unter lauter Asian-Americans spielen zu gehen. Die BART- und AC-Transit-Stationen in Gedanken mitzusprechen („Bancroft Way/Telegraph Avenue – UC Berkeley“).

Und so gerade hatte man den Campus einigermaßen überblickt, mit all den imposanten Gebäuden, hinter denen sich all die berühmten Köpfe aus der Wissenschaft tummeln. Berkeley hat etwas Magisches an sich, man spürt, dass hier große Schritte gemacht werden und die Weltöffentlichkeit dabei ist. Jeden Tag treffen hier Studenten, Profs und Touristen auf dem riesigen Gelände aufeinander.

Berkeley wird uns beiden immer in Erinnerung bleiben, als ein ganz besonderer, vielleicht der beste Ort, an dem man studieren kann. Das kann man so sagen, ohne zu übertreiben! Weil wir bisher nur wenige Fotos vom Campus gepostet haben, hier noch ein paar mehr! Damit kann man vielleicht ein bisschen nachvollziehen, wie sehr wir Berkeley lieben gelernt haben.

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Bis der Salat aus den Ohren rauskommt

10. Juli 2009 · 2 Kommentare

Von Nico

Wenn es ums Essen geht, sind die Tipps von Freunden und Arbeitskollegen immer noch die besten. Während meiner Praktikumszeit in München (April-Juni) bekam ich beim Stichwort Berkeley, eine extraordinär gut schmeckende Salatbar auf der Telegraph Avenue empfohlen. Nun gut, werd ich mir mal merken und schauen, ob ich vor Ort noch dran denke…

Jetzt, einige Wochen später, bin ich zusammen mit Anita und ein paar Mitstudenten an besagtem Esslokal vorbeigegangen und – pottsblitz – hat es klinnnggg gemacht: Wir standen vor ihr. Der Name klang schon einmal sehr mediterran: Cafe Mattina. Außerdem: Voted best Salad 2009. Na das kann ja jeder sagen…Viel beeindruckender waren allerdings die vielen Leute vor und vor allem in der Salatbar. $7.75 las ich, für einen großen Chef Salat mit Chicken-Sandwich-Creme obendrauf. Schnell einen Blick auf die Tische der Gäste geworfen und ich wusste: Dieser Salat reicht mal locker für zwei. Zwei mit großem Hunger! Die Zwei waren wir zwei, wobei großer Hunger natürlich relativ ist. Als Pärchen sind wir da aber gut eingependelt: Anita 1/3, ich 2/3. Wer alleine kommt, ist aber auch nicht verloren, sondern packt sich einfach den Rest für zu Hause ein.

Flux bestellt, flux zubereitet mit leckerem poppy seed dressing. Unendliche Berge von Salatblättern, Bohnen, Kichererbsen, Sprossen, Chicken-Creme, Gurken und vieles mehr galt es zu bewältigen. Bewältigen im Sinne von jeden einzelnen Bissen genießen und bloß nicht zu schnell satt werden. Während die Leute um uns herum, schnell fertig waren bzw. 1/10 von ihrem Salat bewältigt hatten, wurde unsere Schale tatsächlich Gabel für Gabel immer weniger. Und dann hatten wir es geschafft: Die knapp eine halbe Stunde zuvor noch randvolle Salatanhäufung war futsch! Total gesund, endlich mal satt geworden und kein schlechtes Gewissen, dass irgendwas später schwer im Magen liegen bleibt.

Fazit: Man und frau sollte Hunger mitbringen, außerdem wirklich S-A-L-A-T mögen und eine laute Gastronomie relaxed genießen können (wird umso einfacher, wenn man zu mehreren da ist.) Also gerne dem nächsten Freund oder Arbeitskollegen für einen geplanten Westküsten-Urlaub mit Aufenthalt in Berkeley weiterempfehlen.

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A Dream Comes True

6. Juli 2009 · 3 Kommentare

Von Anita

Anita vor einer der vielen Bibliotheken auf dem Campus Berkeley

Anita vor einer der vielen Bibliotheken auf dem Campus Berkeley

Ich weiß noch wie ich vor 2 Jahren das erste Mal auf dem Berkeley Campus stand und dachte: „Hier zu studieren, das wärs!“ Und dann dachte ich: „Vergiss es, das kannst du nicht bezahlen…“ Und heute, 2 Jahre später, ist mein erster Tag an der Uni Berkeley. Einfach unglaublich, wie sich manche Träume, die unerreichbar scheinen, erfüllen. Und was für ein Gefühl das ist, seinen Traum zu leben.  Und ihn noch besser, noch intensiver zu erleben, als man sich das je vorgestellt hätte.

So sind wir heute morgen einfach mit dem Auto zur Uni gefahren und konnten ganz nah bei der Uni auf einem F-Parkplatz parken, ohne zu bezahlen. Was für ein Luxus! (Sogar Berkeley-Students nehmen den Bus, weil Parken so teuer ist.)

Blick auf The Companile, den Campusturm

Blick auf The Companile, den Campusturm

Den ersten Kurs hatten Nico und ich gemeinsam. Wir haben gleich 2 Französinnen kennengelernt, eine aus Straßburg und eine aus Bordeaux. Danach hab ich meine Cal ID-Card bekommen. Yeah, nun bin ich ein richtiger Berkeley-Student und kann all die Vorzüge nutzen. Z.B. Bus-Transit nach San Francisco, W-Lan auf dem ganzen Campus, das Sportzentrum benutzen, etc…

In meinem  zweiten Kurs hab ich auch direkt Anschluss bei einer lieben Berkeleystudentin gefunden. Sie hat mir erzählt, dass der Professor meines Kurses „Democracy and its Alternatives“ richtig gut sei. Und tatsächlich ist der Kurs so gut, dass die zwei Stunden von 16 bis 18 Uhr wie im Flug vergingen.

We are the Builders of Berkeley!

We are the Builders of Berkeley!

Und zum Abschluss gab es noch ein Meeting der International Students im Alumni House. Hier wurden wir in den Cal-Gruß „Go Bears“ eingewiesen und ein Polizeioffizier wies uns an, wie wir am besten unsere Taschen tragen, dass sie uns nicht geklaut werden. Natürlich gab’s noch jede Menge weitere Infos. Eine davon war, dass wir jetzt auf Lebenszeit Berkeley Alumnis sind und von diesem riesigen Netzwerk mit über 400.000 Mitgliedern profitieren können!

Um 21 Uhr waren wir zu Hause, schnell noch ein paar Texte lesen und dann bin ich auch schon erschöpft aber überglücklich über meinen Texten eingeschlafen.

P.S.: Ich kann schon mal sagen, dass die hügeligen Wege auf dem Campus nicht für Absatzschuhe geeignet sind. Meine Füße tun mir echt weh. Kein Wunder, dass hier alle in Flip Flops rumlaufen.

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German get-together in San Francisco

5. Juli 2009 · 2 Kommentare

Von Nico

Gestern war es dann endlich soweit: Um 13 Uhr traf sich ein kleines Grüppchen deutscher Summer Session-Teilnehmer vor der Mensa Crossroads in der Bowditch Street in Berkeley. Wir hatten den Treffpunkt und die Uhrzeit vorher über Facebook ausgemacht und es waren tatsächlich mehr da, als man erwartet hatte. Am Anfang wusste keiner so recht, wohin man nun gehen könnte. Aber das Wetter war natürlich super schön und die meisten zog es nach San Francisco. Zusammen sind wir dann alle zur BART-Station nach Downtown Berkeley gelaufen und von dort aus zur Station Embarcadero gefahren. Besonders Pauline aus Berlin war von der Stadt direkt total angefixt, es war schließlich ihr erster Besuch. Aber SF ist für jeden jedes Mal ein Highlight!

Auf dem kurzen Stück Richtung Ferry Building war ein kleiner Markt, ein Solo-Drummer mitten auf der Straße und viele viele Menschen. Zwischen all diesen liefen wir in 2er- und 3er-Pärchen Richtung Pier 39 und lernten so die anderen besser kennen. Für Pauline ist Berkeley nur der Auftakt zu einem Auslandssemester in Santa Barbara, Max machte bereits seit 2 Wochen als Nicht-BWLer einen Einführungskurs in Wirtschaftslehre, Melanie aus Zürich ist zwischen fertigem Bachelor und beginnendem Master und will einfach nur ihr Englisch verbessern und auch die 3 anderen studieren jeder etwas anderes. Kurz gesagt: Wir waren ein ziemlich bunter Haufen, aber wir hatten alle etwas gemeinsam: unser Summer Session-Studium in Berkeley!

Am Pier 39 war es wegen des Feiertags (Independence Day) und dem lautstarken Auftritt einer Cover-Band richtig voll und die Stimmung einfach nur total positiv. Anita find sofort an die Hüften zu schwingen :) Weil Anita und ich um 6 bei meiner Mom mit all unseren Bekannten vor Ort eingeladen waren, mussten wir uns leider um kurz nach 16 Uhr von den anderen, die sich mit dem Bus in Richtung Sausalito aufmachten, verabschieden.

Iced Caramel Macchiato

Iced Caramel Macchiato

Wir sind dann die gleiche Strecke zurück zur BART-Station gelaufen, da wir noch etwas Zeit hatten und Anita plötzlich ein Verlangen nach unserem – fast schon – Standard-USA-Getränk Iced Caramel Macchiato hatte, sind wir noch schnell in einen Starbucks eingebogen.

In der Schlange fand ein Afro-American an Anitas Kleid so sehr Gefallen, dass er sie gleich darauf ansprach und wissen wollte, woher sie es nur hatte. So kamen wir ins Gespräch mit Roert, der exzellente Kenntisse über Köln, die Sprooch und das Bier hatte. Nicht nur, dass er verdammt viel darüber wusste, er sprach auch noch relativ gut Deutsch. Das krasse war: Er war noch nie dort gewesen, hatte sich also alles angelesen, maximal einen Deutschkurs oder so besucht. Irgendwie konnten wir nicht glauben, dass er noch nicht mal wenigstens in Deutschland gewesen sein muss. Er lud uns noch auf eine Bank in der Sonne ein, mampfte vergnügt seine Chips-Tüte leer und fragte uns alles mögliche über Köln. Er war besonders an der kölschen Sprache interessiert, Anita sang ihm dann

Drink doch eine met,
stell dich nit esu ahn!
Du steihst he de janze Zick eröm
Häs de och kei Jeld, dat is janz ejal
Drink doch met un kümmer dich nit dröm.

von den Bläck Fööss. Danach war er ziemlich happy und guckte in etwa so :) . Er würde sicherlich einen vorbildlichen Imi in Köln abgeben.

Beim Essen am Abend haben wir dann die Großeltern, Bob, die 2 deutschen Freundinnen Thea und Ingeborg und Ray (unser Yosemite-Guide) und seinen Sohn Skyler wiedergetroffen. Es gab viel leckeres, ein Mix aus deutscher, mexikanischer und mediterraner Küche. Yummy! Danach war ich platt und bin in unserem Berkeley-Haus eingeschlafen.

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Traum oder nicht Traum, das ist hier die Frage.

3. Juli 2009 · 4 Kommentare

Von Anita

Wir ziehen in unser eigenes Haus in Berkeley. Aber wie kann das sein? Haben wir im Lotto gewonnen? Nein. Die Antwort ist ganz einfach. Bobs Bruder Jim macht einen Familienausflug und suchte einen Haussitter. Ein Haus mitten in Berkeley, da ließen wir uns nicht lange bitten. Bereits gestern hatten wir eine Hausführung. Das Haus ist dunkelbraun mit bemalten Fenstern, welche im inneren für Regenbogen sorgen. Es hat was Märchenhaftes an sich. Es hat 2 Schlafzimmer, einen Whirlpool, einen Garten mit einem überdachten Bett aus 1001 Nacht. Wir haben außerdem die Möglichkeit Jims Auto zu benutzen. Er arbeitet zufällig auf dem Campus der Uni Berkeley. So können wir mit dem speziellen Parkaufkleber, sogar auf dem Campus parken. Wir können alles essen, was wir finden und alles nutzen was wir wollen. Die Geschichte klingt wie ein Märchen oder? Ich werde natürlich Fotos für euch machen.

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Ständiger Kurswechsel

1. Juli 2009 · Kommentar schreiben

Von Anita

Eigentlich haben wir das Summer Session-Büro nur aufgesucht, um zu fragen, wann die Kurszeiten von meinem Conflict Studies-Kurs sind. Hatte ja keine Ahnung, dass das in so einem Aufwand enden würde. Erst wurde ich zum College Writing-Department geschickt, um zu fragen, ob es okay ist, wenn ich eine Woche nicht zum Kurs gehen kann. Aber denen ist es nicht egal. Also musste ich zum „Conflict Studies“-Büro. Aber die hatten selbst keine Ahnung, wann der Kurs sein wird, weil es sich um eine Dozentin von außerhalb handelt. Also bin ich wieder zurück zum Summer Session-Büro und mir überlegen, welchen Kurs ich jetzt wechsle. Da ich über den Conflict Studies-Kurs keine Infos hatte, hab ich den erst mal rausgekickt. Und zu meinem Sprachkurs einen Soziologiekurs mit Politik hinzugenommen.

Aber das sollte nicht der einzige Wechsel bleiben. Am nächsten Tag hab ich mir überlegt den Sprachkurs rauszuschmeißen  und einen Politikkurs über Demokratie und die Alternativen hinzuzunehmen. Außerdem kickte ich den Soziologiekurs wieder raus und ersetzte ihn durch den „American Media and Global Politics“-Kurs. Die Lady im Summer Session-Büro Avy Jetter ist so lieb und geduldig. Sie vereinfachte die Kurssuche um einiges. Ob das meine letzte Änderung bleibt, ist abzuwarten. Lasst euch überraschen.

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Was für ein entspannter Flug!

29. Juni 2009 · 2 Kommentare

Von Nico

Morgens in Köln mit Lufthansa los und am gleichen Tag abends in San Francisco mit Air Canada da. Es ist wirklich perfekt gelaufen, sogar das Essen an Bord war super lecker: z.B. Pesto-Nudelsalat und Karamelleiscreme. Nur bei unserem Zwischenstopp in Calgary mussten wir uns etwas beeilen. Die USA und Kanada haben wohl ein Abkommen, dass man schon auf kanadischem Boden die Visa-Formalitäten erledigen kann/muss. Unsere Maschine aus London hatte etwa eine halbe Stunde Verspätung, sodass wir in Calgary nicht mal aufs Klo konnten…Aber alle waren sehr freundlich und haben uns so schnell wie möglich durch den ganzen Prozess geleitet. Wir haben es noch in die Maschine nach San Francisco geschafft, im Gegensatz zu einem anderen Passagier, der wohl zu spät am Check-In ankam.

Anita und ich am Emery Cove Yacht Harbor, dahinter die Bay

Anita und ich am Emery Cove Yacht Harbor, dahinter die Bay

Am Abend der Ankunft bei meiner Mom&Bob in Emeryville gab es erst mal ein Curry à la Riksheim (Familienname von Bob), das schmeckte himmlich und tat nach der langen Reise einfach nur gut. Danach fielen uns recht bald die Augen zu, zum Glück war das Bettchen schon gemacht :) Es ist also perfekt, wenn man abends ankommt. Dann nämlich kann man am nächsten Tag mega entspannt und überfit um 6:30 Uhr aufstehen und den Tag begrüßen. Oder einfach noch ein bisschen im Bett rumlümmeln…

Dehnübungen bei schönstem Wetter

Dehnübungen bei schönstem Wetter

Allerdings ist das Wetter einfach zu geil, das Frühstück mit frischen Früchten zu verlockend und die Joggingstrecke zu schön, als dass man nicht doch bald aufstehen sollte. Das erste Mal joggen nach 3 Monaten der Abstinenz war echt hart, gleichzeitig aber auch total schön. Endlich wieder die traumhafte Gegend rund um den Emery Cove Yacht Harbor sehen, den Blick auf das vernebelte San Francisco auf der anderen Seite der Bay werfen und den hier und dort vorbeizischenden Squirrels nachgucken.

Weißer Reiher auf dem Weg zum Emery Cove Yacht Harbor

Weißer Reiher auf dem Weg zum Emery Cove Yacht Harbor

Und sogar ein weißer Reiher war dabei!

So kann der Urlaub, der ja nur bedingt einer ist, anfangen. Nächsten Montag geht dann das Sommerstudium an der UC Berkeley los!

Das nächste Mal meldet sich Anita mit ihren Erfahrungen mit dem komplizierten Kurssystem an der UC Berkeley. Um immer up-to-date zu bleiben könnt ihr am besten unseren RSS-Feed abonnieren.

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A day in Berkeley (that famous university town…)

27. August 2008 · 1 Kommentar

Werbeschild der Bank of America für neue Studenten

Werbeschild der Bank of America für neue Studenten

Am Dienstag hat uns meine Mum mit nach Berkeley mitgenommen, weil sie dort ein Praktikum beim Berkeley Symphony Orchestra macht. Wir hatten also gute 5 Stunden Zeit uns once again (schon im letzten Jahr waren wir natürlich dort gewesen) Berkeley anzugucken. Erst vor kurzem haben sich die neuen Studenten der University of Berkeley eingeschrieben und allerorts wurde sie, z.B. vor einer Bank, geworben.

Vor Moe's Bookstore

Vor Moe's Bookstore

Gute Erfahrungen habe ich dort schon öfters in Moe’s Bookstore gemacht, dort gibt es Neuerscheinungen und kleine ältere Schätzchen schon für sehr wenig Geld. Ich habe mir dort diesmal das Buch The World Without Us (nette Animation) von Alan Weisman, als Taschenbuch erst in diesem Monat erschienen, gekauft. Es hat statt 13,50 $ nur 9 $ (plus tax) gekostet. Da kann man nicht meckern!

Es gibt sogar ein Video zum Buch:

Wer also an dem Buch (auf Englisch) interessiert ist, kann es bei mir dann in Deutschland ausleihen:)

Außer bei Moe’s waren wir natürlich auch auf dem Campus und sind durchs restliche Berkeley geschlendert. Das Wetter war, wie eigentlich immer, sehr warm und sonnig. Wir haben dann noch sehr lecker Taco und Quesadilla im mexikanischen Restaurant Cancun (bereits mein drittes und Anitas zweites Mal dort) gegessen. Hier der der genaue Standort in Berkeley.


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Mein zweiter Payday-Riegel

Mein zweiter Payday-Riegel

PS: ich habe meinen zweiten Payday-Riegel gegessen:) Den ersten gab es 2007 am Flughafen in San Francisco oder New York?! Ich weiß es irgendwie nicht mehr. Jedenfalls war es wieder ein Genuss in die leichtgesalzenen Erdnüsse und die leckere Karamellumhüllung zu beißen. Mmmmh! Yummy!

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