Von Anita

Ed und ich im Eingang zum Jelly Belly Paradies
Seit wir in den USA sind, sind wir wieder Mal völlig Jelly Belly abhängig. Diesmal hat uns das Fieber so sehr ergriffen, dass wir unbedingt zur Jelly Belly Fabrik mussten. Die Tour ist gratis, man erhält Jelly Bellys für lau und es ist nur ‘ne halbe Stunde von unserer derzeitigen Heimat entfernt. Das schönste an der ganzen Tour war, dass uns unser amerikanische Grandpa Ed begleitet hat. Auf dem Weg zur Fabrik hat er uns soviel über Fairfield, wo er auf Obstplantagen gearbeitet hat, berichtet und natürlich über unsere heiß geliebten Jelly Bellys.
Als wir in die Jelly Belly Road einbogen, standen da jede Menge Trucks und

Unser Jelly Belly Lunch

Jelly Belly Truck
VW Beatles mit Jelly Bellys drauf. Irgendwie hatte die gesamte Einrichtung ‘ne Jelly Belly Form. Sogar die Portraits der Stars waren aus Jelly Bellys. Selbst unser Lunch hatte die Form einer Jelly Belly.

Jelly Belly Porträts von Reagan
Bei der Tour waren wir so gut über die Jelly Bellys informiert, so dass wir einige Fragen, die der Tourguide an uns stellte, beantworten konnten. Zum Beispiel, dass Ronald Reagan die Jelly Bellys genauso geliebt hat wie wir und diese deshalb immer im Oval Office und in der Air Force One bereit standen. Er hat quasi dafür gesorgt, dass sie so berühmt wurden und dass wir jetzt genauso abhängig sind, wie er.

Jelly Belly Fans
Faszinierend war auch, dass es 7-21 Tage braucht, eine Jelly Belly herzustellen, aber nur wenige Sekunden sie zu vernaschen. Zum Abschluss gabs noch ein Jelly Belly Päckchen für jeden für lau. YamYam! Eins hat uns natürlich nicht

Jeder will sie, die Jelly Bellys
gereicht. Abhängig wie wir sind, haben wir uns reichlich im Shop eingedeckt. Also nicht wundern, wenn ihr uns in Köln in unserer Wohnung besuchen kommt und euch dort reichlich Jelly Bellys entgegen hüpfen.
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Von Anita
…wie das Blut der Erde. Komm schenk mir ein.

Das Napa-Team: Irene, Marion, Nico, Skyler und...
Dieses Napa Valley ist einfach traumhaft. Kein Wunder, dass es Millionen von Touristen hierher zieht. Napa Valley ist nach Disneyland, das zweit beliebteste Touristenziel Kaliforniens. Also nix wie hin zur Weinprobe. Die Autofahrt hatte ich mir viel weiter vorgestellt, in anderthalb Stunden waren wir (Skyler der super Chauffeur, Irene der excellente Weinguide, Nico der quirlige Entertainer, Marion die französische Weinexpertin und Anita die deutsche Weinexpertin) schon da.

...ich
Vor uns lag das Valley mit den riesigen Weinanbaugebieten, eine Weinkellerei edler als die andere. Hunderte von Weinen. Die erste Weinprobe gab’s bei Clos du Val. Neben dem Wein wurden wir nett von dem Sommelier unterhalten. Die Themen reichten vom hart umkämpften Weinmarkt bis hin zum Peanut-Butter-Verbot an amerikanischen Schulen.

Die Weinprofis bei der Arbeit
Bei Joseph Phelps Vineyards, hier hat man einen wundervollen Ausblick über das Weingut. Ihr Flaggschiff Namens Insiqnia für sage und schreibe 200$, war wirklich so exzellent, dass wir uns, wenn schon keine ganze Flasche, zumindest noch ein Glas extra gegönnt haben.

Der Chauffeur und der Entertainer
Unsere dritte Weinkellerei, ein nachgebautes Fachwerkhaus aus dem Rheinland, Beringer, zählt zu den ältesten Weinkellereien im Napa. Ursprünglich hatte sich hier eine deutsche Familie angesiedelt um ihr Glück mit dem Weinanbau zu versuchen. Das Weingut wurde aber von einem australischen Imperium aufgekauft, welches wiederum einem Deutschen gehört.
Insgesamt haben wir 18 Weine, mit Geschmacksrichtungen von A bis Z getestet. Danach waren wir ganz schön müde und sind ganz schnell ins Bett gefallen.
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Von Anita
Das Wochenende ist vorbei und morgen ist der erste Tag, an dem es nicht heißt „Bancroft/Telegraph – UC Berkeley“. Es war eine unglaublich schöne Zeit. Ich hab so viele nette Leute kennengelernt, die Professoren und die Kurse waren großartig und neben dem Lernen hab ich auch das Studentenleben in vollen Zügen genossen. Wenn ein Traum war wird und er noch schöner ist als man es sich je erträumt hat, dann berührt einen das so sehr, dass man keine Worte dafür finden kann. Mit diesem Eintrag möchte ich einfach einmal allen danken, die mich unterstützt haben, dass dieser Traum war werden konnte. Meine Mum und mein Dad und mein Bruderherz, die mich auf jede erdenkliche Weise unterstützt haben.
Herzlichen Dank Ed und Turid, die liebsten Großeltern auf Erden, die uns für die ganze Zeit bei sich, in ihrem schönen Haus in Lafayette aufgenommen haben. Wir hatten, im Gegensatz zu den in Berkeley wohnenden Studenten, immer richtig heißes Wetter und blauen Himmel. Und Dank Turids hervorragendem Dinner wurden wir von dem schrecklichen I-House-Essen, dem sich die meisten internationalen Studenten unterziehen mussten, verschont. Ich hatte schon nach einem mal da Essen wirklich genug! Bei Turid gab es immer herausragend leckeres Essen und das will was heißen, bei einem Mäkelfritzen wie mir. Und nicht zu vergessen, unsere ausgiebigen Unterhaltungen über Gott und die Welt und unsere DVD-Abende. Ich hab nun einen neuen Lieblingsfilm: „Anne of Green Gables„.
Vielen Dank Bob und Irene, ihr habt auch so viel zu unserem Traum beigetragen! Irene und ich waren jeden Montag beim „Zumba“ tanzen. Das tat voll gut, nach einem „Lerntag“ an der UC-Berkeley hat das sehr zur Entspannung beigetragen. Und Bob hat mit seinen Chefkochessen (eine Sünde, dass du kein Restaurant hast, sondern Steuerbeater bist) für neue Energieschübe gesorgt.
Danke an alle, die mich ermutigt haben, diesen Traum zu leben!
Und ich danke den neuen Freunden Kathryn, Nina, Timo, Christian, Marion, Veronica, Joseph, Aaron die ich hier gefunden habe, die dieses schöne Erlebnis abgerundet haben.
Ich vermiss das alles jetzt schon total. Obwohl ich weiß, dass es mir für immer bleibt! Und Danke auch den Menschen, die mir bewußt machen, wie schön es sein wird wenn ich wieder zurück in Deutschland bin.
Schön ist, dass wir noch zwei Wochen Freizeit hier haben. Nach einem erholsamen Wochenende geht’s morgen erst mal ab ins Napa Valley…
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Von Anita

Die Tanzcrew
Yeah, es war Freitag und endlich mal wieder Zeit zum weggehen. Und wo kann man besser feiern, als bei einer der angsagtesten Partys, der Best of the Eastbay Party. Ja ja, das kann ja jeder sagen, aber der Name ist Programm. Und der Ausflug in eine der düstersten Gegenden war es wert.

Der Stand von KALX 90.7 fm
Die Party fand in einem Museum in Oakland statt, natürlich inklusive riesiger Dachterasse. 6 Bühnen, 20 Bands, über 12. 000 Gäste, Westling zum totlachen, Dance Stage, Comedie Stage, Body Painting und das UC Berkeley Campusradio KALX 90.7 fm war auch am Start.

Ausblick von der Dachterasse
Da gab es einfach nix, was es nicht gab. Kein Wunder, dass wir im Mondlicht und unter Sternenhimmel abgetanzt haben, als ob es kein Morgen gäbe.
Joseph, der uns auf die Party aufmerksam gemacht hatte, hat uns auch netterweise nach unserem Vorglühen im I-House abgeholt. Er wusste auch die Story zu der Party. Und zwar wird diese Party seit einigen Jahren von zwei Zeitschriften, dem East Bay Express und dem Bay Guardian, auf die Beine gestellt. Der Eintritt ist frei und man kann sogar seine eigenen Getränke mitbringen.
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Von Anita

Anita vor einer der vielen Bibliotheken auf dem Campus Berkeley
Ich weiß noch wie ich vor 2 Jahren das erste Mal auf dem Berkeley Campus stand und dachte: „Hier zu studieren, das wärs!“ Und dann dachte ich: „Vergiss es, das kannst du nicht bezahlen…“ Und heute, 2 Jahre später, ist mein erster Tag an der Uni Berkeley. Einfach unglaublich, wie sich manche Träume, die unerreichbar scheinen, erfüllen. Und was für ein Gefühl das ist, seinen Traum zu leben. Und ihn noch besser, noch intensiver zu erleben, als man sich das je vorgestellt hätte.
So sind wir heute morgen einfach mit dem Auto zur Uni gefahren und konnten ganz nah bei der Uni auf einem F-Parkplatz parken, ohne zu bezahlen. Was für ein Luxus! (Sogar Berkeley-Students nehmen den Bus, weil Parken so teuer ist.)

Blick auf The Companile, den Campusturm
Den ersten Kurs hatten Nico und ich gemeinsam. Wir haben gleich 2 Französinnen kennengelernt, eine aus Straßburg und eine aus Bordeaux. Danach hab ich meine Cal ID-Card bekommen. Yeah, nun bin ich ein richtiger Berkeley-Student und kann all die Vorzüge nutzen. Z.B. Bus-Transit nach San Francisco, W-Lan auf dem ganzen Campus, das Sportzentrum benutzen, etc…
In meinem zweiten Kurs hab ich auch direkt Anschluss bei einer lieben Berkeleystudentin gefunden. Sie hat mir erzählt, dass der Professor meines Kurses „Democracy and its Alternatives“ richtig gut sei. Und tatsächlich ist der Kurs so gut, dass die zwei Stunden von 16 bis 18 Uhr wie im Flug vergingen.

We are the Builders of Berkeley!
Und zum Abschluss gab es noch ein Meeting der International Students im Alumni House. Hier wurden wir in den Cal-Gruß „Go Bears“ eingewiesen und ein Polizeioffizier wies uns an, wie wir am besten unsere Taschen tragen, dass sie uns nicht geklaut werden. Natürlich gab’s noch jede Menge weitere Infos. Eine davon war, dass wir jetzt auf Lebenszeit Berkeley Alumnis sind und von diesem riesigen Netzwerk mit über 400.000 Mitgliedern profitieren können!
Um 21 Uhr waren wir zu Hause, schnell noch ein paar Texte lesen und dann bin ich auch schon erschöpft aber überglücklich über meinen Texten eingeschlafen.
P.S.: Ich kann schon mal sagen, dass die hügeligen Wege auf dem Campus nicht für Absatzschuhe geeignet sind. Meine Füße tun mir echt weh. Kein Wunder, dass hier alle in Flip Flops rumlaufen.
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Von Anita
Wir ziehen in unser eigenes Haus in Berkeley. Aber wie kann das sein? Haben wir im Lotto gewonnen? Nein. Die Antwort ist ganz einfach. Bobs Bruder Jim macht einen Familienausflug und suchte einen Haussitter. Ein Haus mitten in Berkeley, da ließen wir uns nicht lange bitten. Bereits gestern hatten wir eine Hausführung. Das Haus ist dunkelbraun mit bemalten Fenstern, welche im inneren für Regenbogen sorgen. Es hat was Märchenhaftes an sich. Es hat 2 Schlafzimmer, einen Whirlpool, einen Garten mit einem überdachten Bett aus 1001 Nacht. Wir haben außerdem die Möglichkeit Jims Auto zu benutzen. Er arbeitet zufällig auf dem Campus der Uni Berkeley. So können wir mit dem speziellen Parkaufkleber, sogar auf dem Campus parken. Wir können alles essen, was wir finden und alles nutzen was wir wollen. Die Geschichte klingt wie ein Märchen oder? Ich werde natürlich Fotos für euch machen.
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Von Anita
Eigentlich haben wir das Summer Session-Büro nur aufgesucht, um zu fragen, wann die Kurszeiten von meinem Conflict Studies-Kurs sind. Hatte ja keine Ahnung, dass das in so einem Aufwand enden würde. Erst wurde ich zum College Writing-Department geschickt, um zu fragen, ob es okay ist, wenn ich eine Woche nicht zum Kurs gehen kann. Aber denen ist es nicht egal. Also musste ich zum „Conflict Studies“-Büro. Aber die hatten selbst keine Ahnung, wann der Kurs sein wird, weil es sich um eine Dozentin von außerhalb handelt. Also bin ich wieder zurück zum Summer Session-Büro und mir überlegen, welchen Kurs ich jetzt wechsle. Da ich über den Conflict Studies-Kurs keine Infos hatte, hab ich den erst mal rausgekickt. Und zu meinem Sprachkurs einen Soziologiekurs mit Politik hinzugenommen.
Aber das sollte nicht der einzige Wechsel bleiben. Am nächsten Tag hab ich mir überlegt den Sprachkurs rauszuschmeißen und einen Politikkurs über Demokratie und die Alternativen hinzuzunehmen. Außerdem kickte ich den Soziologiekurs wieder raus und ersetzte ihn durch den „American Media and Global Politics“-Kurs. Die Lady im Summer Session-Büro Avy Jetter ist so lieb und geduldig. Sie vereinfachte die Kurssuche um einiges. Ob das meine letzte Änderung bleibt, ist abzuwarten. Lasst euch überraschen.
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