Anico to U.S.’s Weblog

Beiträge vom August 2009

Die Jelly Belly Sucht

21. August 2009 · 2 Kommentare

Von Anita

Ed und ich im Eingang zum Jelly Belly Paradies

Ed und ich im Eingang zum Jelly Belly Paradies

Seit wir in den USA sind, sind wir wieder Mal völlig Jelly Belly abhängig. Diesmal hat uns das Fieber so sehr ergriffen, dass wir unbedingt zur Jelly Belly Fabrik mussten. Die Tour ist gratis, man erhält Jelly Bellys für lau und es ist nur ‘ne halbe Stunde von unserer derzeitigen Heimat entfernt. Das schönste an der ganzen Tour war, dass uns unser amerikanische Grandpa Ed begleitet hat. Auf dem Weg zur Fabrik hat er uns soviel über Fairfield, wo er auf Obstplantagen gearbeitet hat, berichtet und natürlich über unsere heiß geliebten Jelly Bellys.

Als wir in die Jelly Belly Road einbogen, standen da jede Menge Trucks und

Unser Jelly Belly Lunch

Unser Jelly Belly Lunch

Jelly Belly Truck

Jelly Belly Truck

VW Beatles mit Jelly Bellys drauf. Irgendwie hatte die gesamte Einrichtung ‘ne Jelly Belly Form. Sogar die Portraits der Stars waren aus Jelly Bellys. Selbst unser Lunch hatte die Form einer Jelly Belly.

Jelly Belly Porträts von Reagan

Jelly Belly Porträts von Reagan

Bei der Tour waren wir so gut über die Jelly Bellys informiert, so dass wir einige Fragen, die der Tourguide an uns stellte, beantworten konnten. Zum Beispiel, dass Ronald Reagan die Jelly Bellys genauso geliebt hat wie wir und diese deshalb immer im Oval Office und in der Air Force One bereit standen. Er hat quasi dafür gesorgt, dass sie so berühmt wurden und dass wir jetzt genauso abhängig sind, wie er.

Jelly Belly Fans

Jelly Belly Fans

Faszinierend war auch, dass es 7-21 Tage braucht, eine Jelly Belly herzustellen, aber nur wenige Sekunden sie zu vernaschen. Zum Abschluss gabs noch ein Jelly Belly Päckchen für jeden für lau. YamYam! Eins hat uns natürlich nicht

Ein Kampf um Jelly Bellys

Jeder will sie, die Jelly Bellys

gereicht. Abhängig wie wir sind, haben wir uns reichlich im Shop eingedeckt. Also nicht wundern, wenn ihr uns in Köln in unserer Wohnung besuchen kommt und euch dort reichlich Jelly Bellys entgegen hüpfen.

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Kalifornischer Wein ist…

20. August 2009 · Kommentar schreiben

Von Anita

…wie das Blut der Erde. Komm schenk mir ein.

Das Napa-Team: Irene, Marion, Nico, Skyler und...

Das Napa-Team: Irene, Marion, Nico, Skyler und...

Dieses Napa Valley ist einfach traumhaft.  Kein Wunder, dass es Millionen von Touristen hierher zieht. Napa Valley ist nach Disneyland, das zweit beliebteste Touristenziel Kaliforniens. Also nix wie hin zur Weinprobe. Die Autofahrt hatte ich mir viel weiter vorgestellt, in anderthalb Stunden waren wir (Skyler der super Chauffeur, Irene der excellente Weinguide, Nico der quirlige  Entertainer, Marion die französische Weinexpertin und Anita die deutsche Weinexpertin)  schon da.

...ich

...ich

Vor uns lag das Valley mit den riesigen Weinanbaugebieten, eine Weinkellerei edler als die andere. Hunderte von Weinen. Die erste Weinprobe gab’s bei Clos du Val. Neben dem Wein wurden wir nett von dem Sommelier unterhalten. Die Themen reichten vom hart umkämpften Weinmarkt bis hin zum Peanut-Butter-Verbot an amerikanischen Schulen.

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Die Weinprofis bei der Arbeit

Bei Joseph Phelps Vineyards, hier hat man einen wundervollen Ausblick über das Weingut. Ihr Flaggschiff Namens Insiqnia für sage und schreibe 200$, war wirklich so exzellent, dass wir uns, wenn schon keine ganze Flasche, zumindest noch ein Glas extra gegönnt haben.

Der Chauffeur und der Entertainer

Der Chauffeur und der Entertainer

Unsere dritte Weinkellerei, ein nachgebautes Fachwerkhaus aus dem Rheinland, Beringer, zählt zu den ältesten Weinkellereien im Napa. Ursprünglich hatte sich hier eine deutsche Familie angesiedelt um ihr Glück mit dem Weinanbau zu versuchen.  Das Weingut wurde aber von einem australischen Imperium aufgekauft, welches wiederum einem Deutschen gehört.

Insgesamt haben wir 18 Weine, mit Geschmacksrichtungen von A bis Z getestet. Danach waren wir ganz schön müde und sind ganz schnell ins Bett gefallen.

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Berkeley, I miss you

17. August 2009 · Kommentar schreiben

Von Anita

Das Wochenende  ist  vorbei und morgen ist der erste Tag, an dem es nicht heißt „Bancroft/Telegraph – UC Berkeley“. Es war eine unglaublich schöne Zeit. Ich hab so viele nette Leute kennengelernt, die Professoren und die Kurse waren großartig und neben dem Lernen hab ich auch das Studentenleben in vollen Zügen genossen.  Wenn ein Traum war wird und er noch schöner ist als man es sich je erträumt hat, dann berührt einen das so sehr, dass man keine Worte dafür finden kann. Mit diesem Eintrag möchte ich einfach einmal allen danken, die mich unterstützt haben, dass dieser Traum war werden konnte. Meine Mum und mein Dad und mein Bruderherz, die mich auf jede erdenkliche Weise unterstützt haben.

Herzlichen Dank Ed und Turid, die liebsten Großeltern auf Erden, die uns für die ganze Zeit bei sich, in ihrem schönen Haus in Lafayette aufgenommen haben. Wir hatten, im Gegensatz zu den in Berkeley wohnenden Studenten, immer richtig heißes Wetter und blauen Himmel.  Und Dank Turids hervorragendem Dinner wurden wir von dem schrecklichen I-House-Essen, dem sich die meisten internationalen Studenten unterziehen mussten, verschont. Ich hatte schon nach einem mal da Essen wirklich genug! Bei Turid gab es immer herausragend leckeres Essen und das will was heißen, bei einem Mäkelfritzen wie mir. Und nicht zu vergessen, unsere ausgiebigen Unterhaltungen über Gott und die Welt und unsere DVD-Abende. Ich hab nun einen neuen Lieblingsfilm: „Anne of Green Gables„.

Vielen Dank Bob und Irene, ihr habt auch so viel zu unserem Traum beigetragen! Irene und ich waren jeden Montag beim „Zumba“ tanzen. Das tat voll gut, nach einem „Lerntag“ an der UC-Berkeley hat das sehr zur Entspannung beigetragen. Und Bob hat mit seinen Chefkochessen (eine Sünde, dass du kein Restaurant hast, sondern Steuerbeater bist) für neue Energieschübe gesorgt.

Danke an alle, die mich ermutigt haben, diesen Traum zu leben!

Und ich danke den neuen Freunden Kathryn, Nina, Timo, Christian, Marion, Veronica, Joseph, Aaron die ich hier gefunden habe, die dieses schöne Erlebnis abgerundet haben.

Ich vermiss das alles jetzt schon total. Obwohl ich weiß, dass es mir für immer bleibt! Und Danke auch den Menschen, die mir bewußt machen, wie schön es sein wird wenn ich wieder zurück in Deutschland bin.

Schön ist, dass wir noch zwei Wochen Freizeit hier haben. Nach einem erholsamen Wochenende geht’s morgen erst mal ab ins Napa Valley…

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Mit einem lachenden…

14. August 2009 · Kommentar schreiben

Von Nico

Ja, heute war der letzte richtige Berkeley-Tag…und wir beide hatten unsere Final Exams. Morgens um 10 war ich dran, Anita dann nachmittags um 16 Uhr. Und irgendwie ist man einerseits erleichtert, auch diese Herausforderung gemeistert zu haben, andererseits ist es echt schade, dass es nun schon vorbei ist.

So gerade hatte man das Gefühl, trotz teurer Summer Session-Gebühren, fast schon ein echter Berkeley-Student mit Vollstipendium und allem drum und dran zu sein. Gerade hatte ich mich an den Rhythmus jede Woche gewöhnt, zwei mal (!) Badminton unter lauter Asian-Americans spielen zu gehen. Die BART- und AC-Transit-Stationen in Gedanken mitzusprechen („Bancroft Way/Telegraph Avenue – UC Berkeley“).

Und so gerade hatte man den Campus einigermaßen überblickt, mit all den imposanten Gebäuden, hinter denen sich all die berühmten Köpfe aus der Wissenschaft tummeln. Berkeley hat etwas Magisches an sich, man spürt, dass hier große Schritte gemacht werden und die Weltöffentlichkeit dabei ist. Jeden Tag treffen hier Studenten, Profs und Touristen auf dem riesigen Gelände aufeinander.

Berkeley wird uns beiden immer in Erinnerung bleiben, als ein ganz besonderer, vielleicht der beste Ort, an dem man studieren kann. Das kann man so sagen, ohne zu übertreiben! Weil wir bisher nur wenige Fotos vom Campus gepostet haben, hier noch ein paar mehr! Damit kann man vielleicht ein bisschen nachvollziehen, wie sehr wir Berkeley lieben gelernt haben.

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Dancing in the Moonlight – Best of the Eastbay

9. August 2009 · 2 Kommentare

Von Anita

Die Tanzcrew

Die Tanzcrew

Yeah, es war Freitag und endlich mal wieder Zeit zum weggehen. Und wo kann man besser feiern, als bei einer der angsagtesten Partys, der Best of the Eastbay Party.  Ja ja, das kann ja jeder sagen, aber der Name ist Programm. Und der Ausflug in eine der düstersten Gegenden war es wert.

Der Stand von KALX 90.7 fm

Der Stand von KALX 90.7 fm

Die Party fand in einem Museum in Oakland statt, natürlich inklusive riesiger Dachterasse. 6 Bühnen, 20 Bands, über 12. 000 Gäste, Westling zum totlachen, Dance Stage, Comedie Stage, Body Painting und das UC Berkeley Campusradio KALX 90.7 fm war auch am Start.

Ausblick von der Dachterasse

Ausblick von der Dachterasse

Da gab es einfach nix, was es nicht gab. Kein Wunder, dass wir im Mondlicht und unter Sternenhimmel abgetanzt haben, als ob es kein Morgen gäbe.

Joseph, der uns auf die Party aufmerksam gemacht hatte, hat uns auch netterweise nach unserem Vorglühen im I-House abgeholt. Er wusste auch die Story zu der Party. Und zwar wird diese Party seit einigen Jahren von zwei Zeitschriften, dem East Bay Express und dem Bay Guardian, auf die Beine gestellt. Der Eintritt ist frei und man kann sogar seine eigenen Getränke mitbringen.

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